
Viele denken immer noch, Pinterest funktioniert wie Instagram. Ein schöner Post, ein bisschen Glück — und dann kommen Besucher.
Ich habe das selbst am Anfang so gemacht. Ergebnis: 3 Klicks, 0 Leads.
Erst als ich verstanden habe, dass Pinterest keine Social‑Media‑Plattform ist, sondern eine Suchmaschine, hat sich alles geändert. Seitdem lässt sich Traffic planbar aufbauen.
In diesem Artikel zeige ich dir die größten Fehler, die dafür sorgen, dass deine Pins unsichtbar bleiben — und wie du sie richtig machst.
Pinterest funktioniert exakt wie Google. Der Algorithmus versucht zu verstehen, worum es in deinem Pin geht.
Wenn du nur ein schönes Bild hochlädst ohne Suchbegriffe: → Pinterest kann dich nicht einordnen → Du wirst nicht ausgespielt
Wichtige Platzierungen für Keywords:
Pin Titel
Pin Beschreibung
Board Titel
Board Beschreibung
Alt‑Text des Bildes
Nicht optional. Pflicht.
Der größte Unterschied zu Social Media: Du postest nicht für Follower — sondern für Suchanfragen.
1–3 Pins pro Woche reichen nicht aus.
Pinterest bewertet Accounts nach Aktivität + Konsistenz.
Ein Account mit:
täglichen Pins
klaren Themen
wiederkehrenden Formaten
wird massiv bevorzugt.
Viele glauben, ihre Inhalte seien schlecht. In Wahrheit fehlen nur genug Signale für den Algorithmus.
Pinterest braucht Daten. Ohne Daten → keine Reichweite.
Heute Motivation Morgen Geld verdienen Übermorgen Fitness
So zerstört man Reichweite.
Pinterest baut Vertrauen über Themenautorität auf. Du musst für ein klares Problem stehen.
Beispiel: Nicht „Online Geld verdienen“ Sondern „Traffic aufbauen ohne Social Media“
Je klarer das Thema, desto stärker die Ausspielung.
Pinterest ist kein Shop. Menschen kommen für Ideen, Lösungen und Inspiration.
Wenn jeder Pin ein Angebot ist, passiert Folgendes: Der Algorithmus stuft dich als irrelevant ein.
Die richtige Verteilung:
80 % Mehrwert
20 % Angebot
Erst Vertrauen → dann Klick → dann Verkauf.
Der Titel entscheidet über alles. Nicht das Design. Nicht die Farben. Nicht dein Branding.
Beispiele:
Schlecht: „Neuer Blogartikel online“
Gut: „So bekommst du täglich Besucher ohne Social Media“
Pinterest ist eine Klickplattform. Der Hook ist dein wichtigstes Werkzeug.
Typische Probleme:
zu viel Text
zu kleine Schrift
kein Kontrast
kein Fokus
Ein Pin hat 2 Aufgaben:
Stoppen
Problem zeigen
Mehr nicht.
Je einfacher, desto besser.
Das ist der Punkt, an dem die meisten scheitern.
Nicht Motivation. Nicht Disziplin. Nicht Zeit.
Sondern fehlende Struktur.
Wer jeden Tag überlegen muss, was er posten soll, wird nie konsistent sein. Und ohne Konsistenz funktioniert Pinterest nicht.
Pinterest belohnt Planung — nicht Spontanität.
Du hast jetzt gesehen, wie Pinterest wirklich funktioniert – nicht als Social‑Media‑Spielerei, sondern als Traffic‑System. Wichtig: Dieser Artikel zeigt dir den kompletten Ablauf aus der Praxisperspektive, während ich den finalen Content‑Kalender aktuell noch weiter ausarbeite und optimiere.
Statt dir also eine theoretische Vorlage zu geben, bekommst du hier bereits die Strategie dahinter: Themenlogik, Keyword‑Denken, Pin‑Arten und Veröffentlichungsstruktur. Genau darauf basiert später der Kalender, damit du nicht einfach nur postest – sondern planbar Reichweite aufbaust.
Nutze die Schritte aus diesem Artikel schon jetzt. Wer anfängt bevor alles perfekt ist, sammelt Erfahrung – und Erfahrung ist auf Pinterest der eigentliche Hebel.